Thermen in Deutschland

Der Besuch in einer Therme ist der ideale Zeitvertreib für die kalten Herbst- oder Wintertage. Spätestens wenn vor der Haustür Minusgrade vorherrschen und nach Freizeitaktivitäten gesucht wird, dann kommt die Therme ins Gespräch. Denn die angenehme Wärme tut den Menschen in dieser Jahreszeit einfach gut.

Was ist eine Therme?

Bei einer Therme handelt es sich um eine warme Quelle. Generell wird aber auch ein Thermalbad, das Wasser aus einer solch warmen Quelle bezieht, als Therme bezeichnet. Wasser, das aus einer natürlichen Thermalquelle entspringt, hat einen wohltuenden Effekt auf den Körper. Das liegt daran, dass dieses Wasser besonders reich an Mineralien ist. Neben den natürlichen Thermen sind auch künstliche Thermen weit verbreitet. Hier wird das Wasser erwärmt und mit Mineralien angereichert, bevor es zum Einsatz kommt. In die meisten Thermen ist ebenfalls eine ausgedehnte Saunalandschaft integriert.

Eine Auswahl elf beliebter Thermen in Deutschland

In Deutschland gibt es über 200 Thermen. Die Älteste unter ihnen ist “Palais Thermal” in Bad Wildbad. Diese Therme im Schwarzwald gilt gleichzeitig als eines der ältesten Bäder in Europa. Sie vereint orientalisches Dekor mit maurischer Architektur und dem Jugendstil. Ihr Bau wurde im Jahre 1847 vollendet, wobei das ursprüngliche Badehaus aus dem 16. Jahrhundert abgerissen wurde, um dem Palais Thermal Platz zu schaffen.

Thermen in Baden-Württemberg

Eine der beliebtesten Thermen Baden-Württembergs ist die Caracalla-Therme. Die Therme, die im Stil eines römischen Badehauses errichtet wurde, liegt in Baden-Baden. Sie ist äußerst mineralstoffreich und sprudelt aus mehr als 2.000 Metern Tiefe mit einer Temperatur von bis zu 69 °C.

Auch die Therme in Sinsheim erfreut sich größter Beliebtheit. Neben den Mineralbecken und echten Südseepalmen verfügt die Therme über die größte Sauna der Welt mit einer Größe von 166 Quadratmetern.

Die Limes Therme liegt in Aalen und verfügt über ein Becken mit staatlich anerkanntem Heilwasser: Hier wird außerdem kostenlose Aqua-Gymnastik angeboten.

Thermen in Bayern

Die Obermain Therme in Bad Staffelstein bietet eine große Wasserfläche. Die 3.000 Quadratmeter verteilen sich auf 25 Innen- und Außenbecken. Auch ein Naturbadesee ist angeschlossen.

Die Lohengrin Therme in Bayreuth verwendet das Wasser aus der Friedrichs-Therme. Diese Therme wurde 1993 als staatliche Heilquelle anerkannt. Die Quelle selbst ist mehr als 20.000 Jahre alt und weist eine Temperatur von 36 °C auf.

Die Rupertus Therme in Bad Reichenhall gilt als besonderes Erlebnis, da hier natürliche Alpensole zum Einsatz kommt. Diese verfügt über einen besonders hohen Mineralstoffgehalt und fließt dabei direkt von der Saline in die Therme.

Auch die Therme Erding zählt zu den besten Thermen in Deutschland. Sie verfügt auch im Außenbereich über angenehm warmes Thermalheilwasser.

Thermen in Berlin

Das Liquidrom ist eine Salzwasser-Therme, die als bestes Day Spa in Europa gilt. Sie liegt im Zentrum von Berlin und verfügt über einen japanisch inspirierten Außenbereich. Das Innere hingegen verfügt über eine abgedunkelte Kuppelhalle, in der die Gäste bei sanfter Musik die Wärme der Therme genießen können.

Thermen in Brandenburg

Die Saarow Therme am Scharmützelsee bietet dem Besucher ein großzügig angelegtes Thermalsolebecken. Der großzügige Außenbereich wird auch von den Brandenburgern selbst gerne besucht.

Die Spreewald-Therme ist besonders familienfreundlich. Die große und gemütliche Therme ist ideal geeignet für Wechselbäder oder das Dampfbad in den dortigen Gurkenfässern.