Wieso die Verarbeitung von Boxspringbetten besser ist als herkömliche Betten

Bei einem Boxspringbett liegt die Matratze nicht auf einem herkömmlichen Lattenrost, sondern auf einem speziell gefertigten Kastenrahmen mit Federkernen, dem Boxspring. Über die damit verbundenen Vorzüge können Sie sich bei Boxsping Kiki informieren.

Der Kasten wird aus Buchenholz oder anderen Massivhölzern gefertigt und ist besonders stabil. Dieser muss nicht nur langjährig das Gewicht der Matratze aushalten, sondern auch das Körpergewicht des Benutzers. Ein stabiler Kasten besteht nicht nur aus dem Rahmen, sondern wird mit Quer- und darauf aufliegenden Längststreben gefertigt. Um die Haltbarkeit zu steigern, sind die Streben hochqualitativer Modelle geleimt und zusätzlich getackert. Die Federn sind auf den Streben angebracht, was gleichmäßige Gewichtsverteilung der aufgelegten Obermatratze ermöglicht und Einsinken vermeidet.

Wie vom Lattenrost bekannt, stehen die Einzelelemente im Inneren der Boxspring mit etwas Abstand zueinander. Auch die Federn beim Boxspring sorgen für Hohlräume, wodurch die Luft bestmöglich zirkulieren kann. Bei einem Lattenrost ist das völlig anders, da die Matratze zu 50 % auf den Holzlatten aufliegt. Dadurch bilden sich viele schlecht belüftete Bereiche an den Auflageflächen der konventionellen Matratze.
Nächtlich verlieren wir beim Schlafen bis zu einem halben Liter Schweiß, weswegen es wichtig ist, dass dieser zügig verdunsten kann. Anderenfalls kann es zu schlechten Gerüchen, Schimmelbildung oder Staunässe kommen. Herkömmliche Lattenrostsysteme neigen dazu Feuchtigkeit zu speichern, anstatt diese zu verdunsten. Milben, die in jedem Bett vorkommen, lieben dieses feuchte Klima. Bei Boxspringbetten bleibt die Feuchtigkeit auf Grund der Konstruktion nicht in der Ober- oder Untermatratze. Gewöhnlich sind diese mit einem Baumwoll-Jute Mischtextil bespannt, was zusätzliche Verdunstung fördert. Daher können auch Allergiker mit dem sehr viel hygienischeren Aufbau von Boxspringsystemen glücklich werden. Wählen Sie für Ihr Boxspringbett eine Federkern-Obermatratze, ermöglicht dies eine optimale Luftzirkulation zwischen Boxspring und Matratze.

Als Obermatratze in Boxspringbetten sind deshalb Federkernmatratzen geläufig. Bei speziellen Taschenfederkernen sind die einzelnen Stahlfedern in sogenannte Nesseltaschen eingenäht und werden durch diese in Position gehalten. Außerdem verhindern die Taschen, dass die Federn quietschen. Das macht Boxspringbetten zu außerordentlich leisen Betten. Eine weitere Besonderheit ist, dass sich in den Taschen Stahlfedern verschiedener Federstärken befinden. Deswegen passt sich dieser Matratzentyp besonders gut an unterschiedliche Schlafpositionen an und kann Rückenschmerzen mindern. Die Wirbelsäule sollte zwischen Kopf und Steißbein eine durchgängig gerade Linie bilden. Ist die Matratze durchgelegen, sinkt der Körper zu tief ein und die Wirbelsäule verbiegt sich. Je besser sich das Körpergewicht auf der Matratze verteilt, desto entspannter liegen und schlafen Sie.

Schaummatratzen sind weicher, wärmer und stellen eine gängige Alternative zu den im Boxspringbett eigentlich üblichen Federkenmatratzen. Auch bei den Schaummatratzen sind unterschiedliche Modelle und Materialien verfügbar, von denen Kaltschaum am geläufigsten ist. Wenn Sie gerne weicher liegen, bietet sich eine Latexmatratze als Obermatratze an.
Es kann aber theoretisch jedes Matratzenmodell auf das Boxspring gelegt werden, das zu den Maßen des Bettes passt.

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